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Goldpreis: Hoffnungsvolle Signale im Handelsstreit belasten

06.12.2019 07:40:24 Commodities
Hoffnungsvolle Signale im Handelsstreit belasten den Goldpreis am FreitagmorgenGold wartet auf US-Arbeitsmarktdaten. Erwartet wird ein Stellenplus von 180.000.Gold-ETFs verzeichneten Abflüsse von 30,1 Tonnen im November. Hoffnungsvolle Signale im Handelsstreit zwischen den USA und China belasten den Goldpreis bereits in den frühen Morgenstunden. Der Gold-Future zur Lieferung im Februar sank um 0,4% auf 1.477,45 Dollar pro Unze.US-Präsident Donald Trump sagte am Donnerstag, dass sich die Handelsgespräche mit Peking "in die richtige Richtung bewegten". Mit Blick auf die Zölle am 15. Dezember könne etwas passieren, so der US-Präsident, aber man diskutiere dies noch nicht. Die Gespräche mit China laufen aber gut. US-Finanzminister Steven Mnuchin erklärte gegenüber Journalisten, dass die Verhandlungen zwischen Washington und Peking voran gehen. Auf eine Frist wollte er sich nicht festlegen. Man habe gestern miteinander telefoniert, so Mnuchin und man arbeite "aktiv" an einem Handelsdeal. Das sorgte für neue Zuversicht bei den Anlegern und schickte bereits die asiatischen Börsen nach oben. Die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold ging indes zurück."Gold hat nicht wirklich eine Richtung gefunden - es ist unentschlossen. Aktuell konsolidiert es und wartet auf eine Gelegenheit, die sich am 15. Dezember ergeben könnte", sagte Margaret Yang Yan, eine Marktanalystin bei CMC Markets.Am Dienstag sagte Trump noch, er könne sich ein Handelsabkommen mit China auch erst nach der Wahl im November 2020 vorstellen. Das erhöhte die Furcht der Händler vor einer neuen Eskalation im Handelsstreit. Zeitgleich hatte US-Handelsminister Wilbur Ross angekündigt, dass die China-Zölle am 15. Dezember in Kraft treten würden, wenn es bis dahin keinen Deal gebe. "Wenn die Handelsgespräche zusammenbrechen, dann könnte der (Gold)preis steigen. Andernfalls dürfte sich Gold bis zum Ende des Jahres weiter konsolidieren", sagte Yang Yan. "Es ist jetzt eine völlig andere Situation als zu Beginn des Jahres, als Gold der absolute Star war."Goldpreis wartet auf US-ArbeitsmarktberichtVor den offiziellen US-Arbeitsmarktdaten, die am Freitagnachmittag auf der Agenda stehen, dürften sich die Händler mit größeren Positionen zurückhalten. Von Investing.com befragte Volkswirte erwarten im Schnitt ein Stellenplus von 180.000."Das Jobwachstum im November sollte durch die Rückkehr der GM-Mitarbeiter begünstigt werden", schreiben die Analysten von Wells Fargo in einer Vorschau auf die Arbeitsmarktdaten. "Aufgrund des Streiks im Oktober ging die Beschäftigung in den Bereichen Kfz und Fahrzeugteile um 42.000 Personen zurück. Dank der jüngsten Lösung sind die betroffenen Arbeitnehmer wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt und werden in der Unternehmensumfrage vom November wieder berücksichtigt."Nächste Woche steht dann die zinspolitische Entscheidung der Federal Reserve auf der Agenda. Änderungen mit Blick auf das Zinsniveau werden nicht erwartet.Gold-ETFs verzeichneten Abflüsse von 30,1 TonnenDie Signale der Federal Reserve, dass vorerst keine weiteren geldpolitischen Lockerungsschritte auf der Agenda stehen sowie das sinkende Risiko eines ungeordneten Brexits haben laut dem World Gold Council im letzten Monat zu Kapitalabflüssen aus goldgedeckten ETFs geführt.Die globalen Gold-ETFs und ähnliche Produkte verzeichneten im November Nettoabflüsse in Nordamerika, Europa und Asien in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar und reduzierten ihre gesamten Goldbestände um 30,1 Tonnen, nachdem sie im Oktober Rekordhochs erreicht hatten.Mehr als zwei Drittel der Mittelabflüsse kamen aus britischen Fonds, wo die Verlängerung der Brexit-Frist bis zum 31. Januar nächsten Jahres dazu führte, dass sich einige der im Oktober zu verzeichnenden Mittelzuflüsse umkehrten. Ein Großteil der übrigen Mittelabflüsse floss aus nordamerikanischen Fonds ab. Dies spiegelte den Dollar-Anstieg und die steigenden Renditen der US-Staatsanleihen in diesem Monat wider.-- Mit Material von Reuters
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